Maybebop Jubiläumschor Konzert am 30. Mai 2015

Das war musikalischer Glanz und Performance zugleich: das Konzert der international bekannten acapella-Gruppe „MAYBEBOP“ und des Jubiläumschores des Solmser Sängerbundes in der Krofdorfer Mehrzweckhalle. Ein musikalisches Highlight, das noch lange nachklingen wird. Rund 700 Zuhörer erlebten ein „Feuerwerk der sängerischen Kunst auf erstklassigem Niveau. SSB-Präsidiumsmitglied Georg Schlierbach (Sängervereinigung Gleiberg) freute sich, dass so viele nach Krofdorf gekommen waren, darunter auch Wettenbergs Bürgermeister Thomas Bender und Bürgermeisterkandidat Timo Röder sowie eine Gruppe der Blindenstudienanstalt Marburg.

Das Präsidium des Solmser Sängerbundes hatte eine mehr als glückliche Hand, „MAYBEBOP“ zu engagieren und den Jubiläumschor zu gründen. Den Auftakt dieses besonderen Musikevents im heimischen Raum zum 125jährigen Bestehen des Solmser Sängerbundes (SSB) bestritt im ersten Part der Jubiläumschor des SSB unter den beiden Dirigenten Andreas Stein und Steffen Beppler. Dazu gehörten die fünf vom musikalischen Leader der MAYBEBOP-Formation im Satz oder Arrangement kreierten Lieder „Parkplatzregen“ „Nette Begegnung“, „Das Rendevous“, „Mambo“ (von Herbert Grönemeyer), und der mit besonders großem Applaus bedachte Song „Let me entertain you“ (Robbi Williams/Arrangement Oliver Gies). Der 85köpfige Jubiläumschor hatte sich seit letztem Herbst montagelang auf diesen Abend vorbereitet. Einen weiteren Glanzpunkt setzte der Jubiläumschor mit „Some Nights“ (Original: FUN, Arrangement Andy Beck). Hier hatte der Schlagerzeuger der „Mittelhessenmusikanten“, Joachim Lehr, ebenso wie einem weiteren Stück besondere Akzente gesetzt. Die Moderation der einzelnen Songs – sicherlich wegweisend in Präsentation und Inhalt für die bestehenden heimischen Chöre. Die Moderation hatte Georg Schlierbach in bewährter Weise übernommen.

Vier faszinierende Stimmen, Show, tänzerische Elemente, Humor und Schlagfertigkeit bot dann im zweiten Part des Events die acapella-Gruppe „MAYBEBOP“, garniert mit farbenfrohem Lichtspiel auf der Bühne. Sie eroberten die Herzen der Zuhörer mit „Das darf er nicht“ schon zu Beginn, „Mein Handy weiß es“ und „Die Gedanken sind frei“. Der große Applaus für die einzelnen Stücke war Gradmesser für die Begeisterung des Publikums, auch bei „Die Festung“, dem Deutschlied“, einer kritischen Retrospektive auf die deutsche Historie, und dem „Vogellied“. Auch „Mein kleiner grüner Kaktus“, besonders arrangiert durfte zum Schluss nicht fehlen. Auch das Publikum wurde konkret für einen Song einbezogen, indem die Stichworte wie Handkäs mit Musik, Stinki, Blume spontan auf Zuruf in einen Song integriert wurden. Zudem konnten die Zuhörer noch die musikalische Stilrichtung einbringen. Klar, dass „MAYBEBOP“ bei dieser erstklassigen musikalischen Bühnenshow die vehement geforderten Zugaben erfüllen musste.

Zu „MAYBEBOP“ gehören neben Oliver Gies (Songwriting und Arrangement), Sebastian Schröder, Jan Malte Bürger und Lukas Teske. Der Jubiläumschor krönte gemeinsam mit MAYBEBOP das Konzertereignis des Jahres in Krofdorf und im Solmser Sängerbund mit dem mit viel Temperament, Herzblut auf hohem Niveau vorgetragenen „Kuscheln, Sex und Händchenhalten“. Ein Konzertabend, der vollends zu Herzen ging, der Seele Flügel gab, und die Historie des Solmser Sängerbundes als unvergessliches Jubiläumsereignis des Jahres 2015 eingehen wird. SSB-Präsident Hans-Peter Stock dankte allen Mitwirkenden Katja Banzof (Erda) und Georg Schlierbach für die federführende Vorbereitung und Organisation dieses diesen unvergesslichen Abends sowie dem großen Helferteam. Im Foyer war dann Autogrammstunde bei Getränken und Imbiss mit den Mitgliedern von
„MAYBEBOP“ angesagt.

Jubiläumschor Weihnachtsoratorium Konzert am 5.12.2015 und 10. 1. 2016

Hell strahlende Weihnachtsfreude

Bonifatiuskirche Gießen, 05. Dezember 2015

Am Ende des Konzerts mit der Wiedergabe der Kantaten I – III des Bach´schen Weihnachtsoratoriums in der voll besetzen Bonifatiuskirche standen minutenlange Ovationen des restlos begeisterten Publikums. Die Musiker hatten sich in die Herzen der Zuhörer gespielt und hellstrahlende Weihnachtsfreude verbreitet. Es sangen und spielten. Nicole Tamburro (Sopran  http://www.nicole-tamburro.de/), Michaela Wehrum (Alt  http://wehrum.de/), Michael Brauer (Tenor), Andreas Czerney (Bass), der Jubiläumsprojektchor des Solmser Sängerbundes und dass Projektorchester Lahn-Dill; die Leitung hatte Bundeschorleiter Kurt Stiem.

Schon der Eingangschor ließ aufhorchen. Mit Pauken und Trompeten verkündet Bach in einem dreiteiligen Chorlied („Jauchzet, frohlocket“) die Botschaft von der Geburt Jesu. Der Chor musizierte mit Sangesfreude und blühendem Klang, das Orchester spielte stilsicher. Stiem erzielte einen homogenen Gesamtklang von transparenter Klangschönheit.

Michaela Wehrum interpretierte das Rezitativ „Nun wird mein lieber Bräutigam“ und die Alt Arie „Bereite dich Zion“ mit dunkler, warmer Altstimme und guter Textverständlichkeit. Der Chor zeichnete sich bei der Wiedergabe des Chorals „Wie soll ich dich empfangen“ durch klangliche Transparenz und Expressivität aus. Der Choral erklingt zu der Melodie „O Haupt voll Blut und Wunden“, weil Bach Geburt Jesu und Passion verklammert.

 Den Evangelisten sang der Tenor Michael Brauer. In dieser Partie durchdrangen sich lyrische und epische Züge. Der Sänger gestaltete im zweiten Teil seine Tenorarie „Frohe Hirten, eilet“ mit vokalem Schmelz und guter Interpretation der Koloraturen. Andreas Czerney sang durchweg anrührend. Seine Arie „großer Herr, o starker König“ sang er mit expressivem Timbre und senorer Bassstimme. Die zweite Kantate beginnt mit einer rein instrumentalen Sinfonia, einem Stück Hirtenmusikund einem Klangsymbol des Weihnachtsfriedens. Im dritten Teil gefiel besonders das Duett Sopran/Bass. Nicole Tamburro hat eine glockenhelle Sopranstimme und brillierte schon vorher in der Rolle des Engels. Mit dem klangschönen Schlusschor „Herrscher des Himmels“ endete die fulminante Wiedergabe des Weihnachtsoratoriums.

Jubiläumsempfang im Forum Wetzlar am 25. Januar 2015

Der Solmser Sängerbund (SSB) lebt. Er erfreut sich als Dachverband von rund 100 Männer-, Frauen-, Kinder-, Jugend- und gemischten Chören eines vitalen Daseins. Im Atrium des Forums in Wetzlar feierte er seinen 125. Geburtstag. Dieser akademische Jubiläums- und Neujahrsempfang bildete den stil- und verheißungsvollen Auftakt zu fast einem Dutzend über das gesamte Jahr verteilte Jubiläums- und Benefiz-Konzerttermine einschließlich einer Fahrradtour mit musikalischen Zwischenstopps im Sommer.

SSB-Präsident Hans-Peter Stock und sein gesamter Vorstand begrüßten zu ihrem Festakt Vertreterinnen und Vertreter aus der heimischen Politik, aus Wirtshaft, Verbänden, Vereinen, Kirchen, Schulen und Organisationen, die allesamt freudig überrascht waren ob der hervorragenden, an große Kirchenhallen oder Konzertpaläste erinnernden Akustik in diesem Teil des nun seit zehn Jahren bestehenden Einkaufszentrums Forum Wetzlar. An der Spitze der Gästeschar erwiesen Regierungspräsident Dr. Lars Witteck in Vertretung des Schirmherrn Ministerpräsident Volker Bouffier, Landtagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer, Landrat Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister Wolfram Dette, Bürgermeister Manfred Wagner und Kreistagspräsidentin Elisabeth Müller dem heimischen Jubiläumssängerbund durch ihre Anwesenheit die Ehre. Nicht zu vergessen SSB-Ehrenvorsitzender Günther Neidull (Nauborn) und das mittlerweile 93 Jahre alte Ehrenmitglied Prof. Dr. med. Dr. h.c. Erwin Kuntz (Dutenhofen). Letzterer überreichte - wie nun schon seit 28 Jahren - den letztjährigen Gewinnern des von ihm seinerzeit gestifteten und bis heute finanziell ausgestatten Hugo-Lotz-Gedächtnispreises ihre Auszeichnungen.

Es ist laut Kuntz wohl bundesweit einmalig, dass ein solcher Preis über eine derart lange Zeit als Ergebnis eines Gesangwettstreites vergeben werde, der Hugo-Lotz-Gedächtnispreis sei ein Alleinstellungsmerkmal des Solmser Sängerbundes. Der aus Kröffelbach im Solmsbachtal stammende 93-Jährige wünschte sich selbst, dass er auch noch die 30. Ausgabe des Hugo-Lotz-Gedächtnispreises werde erleben dürfen, um die Gewinner persönlich auszeichnen zu können. Gewinner des Hugo-Lotz-Gedächtnissingens 2014 ist der Frauenchor "Cantemus" Naunheim mit dem Chorleiter Christoph Hilfrich, dem Kuntz die Hugo-Lotz-Gedächtnisplakette, eine Urkunde und 600 Euro überreichte. Der 2. Platz, ausgestattet mit 450 Euro, ging an den Frauenchor Kraftsolms (Leitung Sabine Hadzik) sowie der dritte Platz an den MGV "Lahngruß" Naunheim (Leiter Holger Hedrich), der 350 Euro Anerkennungsprämie entgegennehmen durfte. Und diese drei Chöre waren es auch, die mit insgesamt acht Liedvorträgen die Akademische Feier musikalisch umrahmten. Hinzu kam, unmittelbar vor den Schlussworten von SSB-Präsident Stock und sozusagen als  konzertanter Abschluss nach fast dreistündigem Programm, der Madrigalchor Berghausen, der 2014 das Bundesleistungssingen gewonnen hatte, unter der Leitung von Holger Hedrich mit drei Chorsätzen.

Prof. Kuntz, der Mediziner, betonte die Bedeutung des Singens, die weit über die geselligen und gemeinschaftsfördernden Aspekte hinausreiche und nachweislich - wie der Sport - die Gesundheit und speziell die Atmung stärke, Endorphine (Glückshormone) bilde und freisetze und nachgewiesenermaßen ein biochemischer Anti-Aging-Faktor sei.

Prof. Kuntz wünschte sich neben der Bildung eines die Zukunft des Sängerbundes sicherenden und von Sponsoren getragenen SSB-Kulturfonds und mehr Chorgesang im Fernsehen auch mehr Geld aus öffentlichen Händen für die Gesangvereine und ihre Dachverbände. Und das sei leicht zu finanzieren. Da die Sängerbünde zu den friedfertigsten Massenverbänden Deutschlands zählten und bei allen ihren Veranstaltungen ohne jeden Polizeischutz auskämen, werde eine riesige Menge an Steuern gespart, von denen ein Paar mehr Euro an die Sängerbünde fließen könnten, ließ Kuntz die anwesenden Politiker wissen.

Diese ihrerseits würdigten das Wirken des SSB und seiner Mitgliedsvereine - die es auf mehr als 12.500 Mitglieder und davon auf 3100 aktive Sängerinnen und Sänger zwischen Mainzlar, Biebertal, Wettenberg, Heuchelheim und Lützellinden im Gießener Raum bis nach Waldsolms und Philippstein und somit im gesamten Altkreis Wetzlar bringen - als wertvoll und unverzichtbar, vor allem auch in gesellschafts- und sozialpolitischer Hinsicht. Für Regierungspräsident Witteck ist es ermutigend, dass in einer komplexen und internationalen Welt und Gesellschaft von heute noch immer Menschen Zeit und Muse für kulturelle und künstlerische Aktivitäten haben - und das in Form des Chorgesangs in der Gemeinschaft zusammen ein- und ausüben.

MdL Irmer griff auf den römischen Dichter Horaz und damit mehr als 2000 Jahre in die Historie zurück, der wusste: "Gesang vermindert dunkle Gedanken". Irmer lud zum ersten öffentlichen Volksliedersingen am 15. Mai um 15 Uhr in das Bürgerhaus Münchholzhausen ein. Laut Landrat Schuster lohnt es sich, für den Erhalt des Kulturgutes "Lied" zu kämpfen: "Wenn einmal in den Dörfern nicht mehr gesungen wird, wird schnell schmerzhaft deutlich, was fehlt." Oberbürgermeister Dette sprach sich für eine Stärkung der Vereinsstrukturen und mehr Unterstützung de Schulchöre - und eine Verknüpfung von beidem - aus.

SSB-Präsident Hans-Peter Stock bezeichnete den heimischen Sängerbund als etwas ähnliches wie das "kleine gallische Dorf", dass sich behaupte. Der SSB habe sich verändert und angepasst und mit der Zeit gegangen. Das habe ebenso zur Stabilisierung beigetragen wie der gelegentliche Sprung über den eigenen Schatten. Nach 125 Jahren des Bestehens gelte im Blick auf die Zukunft das Motto: "Wir werden weniger und wir werden auch älter. Bei alledem wollen wir aber immer besser werden."

Stadt Klang Fluss 13. Juni 2015

Wie die Wellen der Lahn schwangen sich die Melodien der 40 Chöre und Musikgruppen durch die Gassen und Straßen der historischen Altstadt von Wetzlar und stiegen bei „Kaiserwetter“ in den frühen Abendhimmel. Mit dabei  bei „Stadt-Klang-Fluss“ auch die Chöre aus dem Kreis Gießen, der GV Eintracht 1863 Rodheim, der Chor „Unerhört“ Odenhausen/Lahn, die Chöre des GV Eintracht Watzenborn-Steinberg, GV Eintracht Klein-Linden, die „Stiem-Chöre“ unter anderem aus Heuchelheim, die Sängervereinigung Eintracht Kinzenbach mit dem Großen Chor und der Formation „Ein Splitter“ sowie die Sängervereinigung Staufenberg (Chor „Cantiamo“ sowie der Chor „Modern Voices“ Watzenborn-Steinberg. - Im Jahr seines 125jährigen Bestehens hatte der  Solmser Sängerbund zu diesem großen Chor- und Musik-Festival „Stadt-Klang-Fluss“ in die historische Wetzlarer Altstadt  eingeladen.

Der Solmser Sängerbund ist Dachverband von rund 100 Chören im Altkreis Wetzlar und im Kreis Gießen. Aus Anlass seines 125jährigen Jubiläums hatte der SSB gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Wetzlar parallel zur „Nacht der Galerien“ diesen großen, hochkarätigen musikalischen Event organisiert.  Von traditionellen Chorsätzen über Gospel, Pop und Rock sowie geistlichen Liedern wurde ein breites Repertoire geboten, dass den zahlreichen Zuhörern zu Herzen ging.  So erklangen frohe Lieder und rhythmisch-temperamentvolle Songs  den drei Bühnen Domplatz, Lottehof und Eisenmarkt sowie in der „Unteren Stadtkirche“ in der Wetzlarer Altstadt. In der „Stadtkirche“ begeisterte der GV Eintracht 1863 Rodheim die Zuhörer mit „Alta Trinitata“ und „Swing low“. Im Lottehof brachte der Chor „Unerhört“ Odenhausen/Lahn  (Gitarrenbegleitung und Dirigent Andreas Stein) Schwung mit den Songs „Bossanova“ und „Tanzender Seemann“ auf die Bühne.

Die  rund 40 Chöre und Musikgruppen mit über 1.200 Mitwirkenden aus ganz Mittelhessen boten eine eindrucksvolle musikalische Kulisse und brachten die gesamte (Alt-)Stadt zum Klingen. Die kulturhistorisch bedeutende Kulisse der Altstadt-Gebäude bot das passende Ambiente für eine weitere – gelungene – Jubiläumsveranstaltung des Solmser Sängerbundes, die in die Geschichte des Bundes einen besonderen Platz finden wird.  Einer der besonderen Höhepunkte war der Auftritt des eigens für das Jubiläumsjahrgegründeten 85köpfigen „Maybebop“-„Jubiläumschores“, der die Veranstaltung auf dem Wetzlarer Domplatz mit  den von Oliver Gies arrangierten oder komponierten Songs einmal mehr bereicherte.SSB-Präsident Hans-Peter Stock konnte für das Präsidium und das Helferteam am Ende eine äußerst positive Bilanz ziehen.

Radtour zum Jubiläum, quer durchs Land des SSB am 11. Juli 2015

Fahrrad-Tour mit  musikalischen Zwischenstopps - Bei „Kaiserwetter“ an der Lahn entlang – 51 Teilnehmer traten auf der knapp 50-km-Distanz in die Pedalen – Volksfestartiger Charakter an den Haltepunkten – Exzellente Werbung für den Chorgesang

Am Ende konnten die Präsidiums-Organisatorinnen der Fahrradtour mit musikalischen Zwischenstopps, Katja Banzhoff, Anja Fay und Uschi Claudi zusammen mit SSB-Präsident Hans-Peter Stock eine äußerst positive Bilanz am Zielort Leun-Biskirchen ziehen: 51 Radlerinnen und Radler hatten über die knapp 50 km lange Distanz an der Lahn entlang, vorbei an der Burgenkulisse von Vetzberg und Gleiberg und des Dünsberges kräftig in die Pedalen getreten, um den besonderen Jubiläums-Event im Jahr des 125jährigen Bestehens des Solmser Sängerbundes in die Tat oder besser auf dem Fahrrad umzusetzen.

Die Gruppe startete in Staufenberg-Mitte im Gewerbegebiet. Der Chor "Voice factory" des GV Mainzlar, der sich vor zwei Jahren dem SSB angeschlossen hatte, gestaltete den Auftakt mit den Chorsätzen : „Lord of the Dance“ und "Fare well". SSB-Präsident Hans-Peter Stock, der auch fest im Sattel saß und kräftig in die Pedalen trat, dankte „Voice Factory“ mit Dirigentin Daniela Werner und der Vorsitzenden Elvira Vogel mit Team für die gute Startatmosphäre.

Nächste Station war das Forstamt in der Krofdorf-Gleiberger Burgstraße. Hausherr Harald Volk hatte das Anwesen mit seinen rustikalen Gebäuden zur Verfügung gestellt und hatte hier über 200 Zuhörer und Aktive zu Gast. Nach dem Eintreffen der Radlergruppe, begann der musikalische Reigen, der durch musikalische Frische und junge Stimmen durch den Auftritt der Chöre der Kitas von „Schatzkiste“ und „Finkenweg“ (Leitung Andreas Stein mit Gitarre), "Young Voices" Wißmar sowie die Chöre der Grundschulen Krofdorf-Gleiberg und Wißmar (Dirigentin: Christa Lissel). Gerade auch die „Nachwuchschöre“ begeisterten das Pubilikum im Forstamts-Rund. „Young Vocies“ und der Grundschulchor sangen gemeinsam unter anderem  „Zum gali, gali, ein Arbeitslied aus Israel“. Die Sängervereinigung Gleiberg als Gastgeber an dieser Haltestation sang: Mambo (Orig.: Herbert Grönemeyer), Nette Begegnung, Mama Loo (Orig.: Les Humphries), Hello Mary Loo und und Rote Lippen soll man küssen. Das Mitmachlied  "Chlunki Halunki "(aus der Schweiz) bezog das Publikum ein. Der Vorsitzende des SV Gleiberg, Georg Schlierbach, hieß die zahlreichen Gäste, darunter SSB-Ehren-Präsident Günther Neidull, herzlich willkommen.

Bei „Kaiserwetter“ ging es dann weiter nach Waldgirmes. Hier wartete das Team der SV Waldgirmes. SSB-Präsident Hans-Peter Stock gestand beim Dank an die Vorsitzende Brigitte Krieger und ihr Team, dass er zur Stärkung bereits zwei Würstchen gegessen habe. Auch die SV Waldgirmes bereicherte den Stopp mit Gesang, darunter das Meadley „Schön war die Zeit“.

Bei Sonne und blauem Himmel ging es dann weiter zum Feuerwehrgerätehaus Burgsolms. Hier wartete der  Frauenchor Burgsolms mit „Siyahamba“, einem afrikanischen Gospel und weiteren Songs (Dirigentin Claudia Kim) auf. Für das leibliche Wohl und kühle Getränke sowie Kaffee und Kuchen hatte der Quartettverein Liederkranz Burgsolms gesorgt, dessen Vorsitzender Klaus Köpper die SSB-Radler willkommen hieß. Auch die Radlergruppe gab eine Kostprobe ihres musikalischen Chorkönnens.

Ziel der Radtour war dann Leun-Biskirchen am Haus des Gastes. Der Zielort war gewählt worden, weil der Borussia-Sängergruss Biskirchen in diesem Jahr sein 150jähriges Bestehen feiert. Borussia-Vorsitzender Günter Hantke hieß die Gruppe nach rund 50 km herzlich am Zielort willkommen. Stolz war er, dass die Borussia mit 13 Teilnehmern auch die größte Radlergruppe stellte und dafür eine „Prämie“ von 125 Euro vom SSB entgegennehmen konnte.  Die „Borussia“ erfreute während der „geselligen Chorparty“ mit den Songs „Es wohnet ein Fiedler zu Frankfurt“, „Jungfer Lieschen“ und Killing me softly“. Gastgeber- und der Radlerchor erfreuten gemeinsam das Publikum mit den Liedern „Weit, weit weg“ und dem zur Veranstaltung passenden Song „Möge die Straße uns zusammenführen“.

Präsident Hans-Peter Stock zog eine sehr positive Bilanz des Radler-Events und dankte den Organisatorinnen und allen, an den Haltepunkten der Strecke für erfrischende Lieder und die Verpflegung sorgten. Ein Event, dass in die Historie des SSB als eine sportliche-musikalische Variante der besonderen Art eingehen wird.